Zum ersten Kongresstag, Donnerstag 13. November: Am Donnerstag, 13. November, erwartet uns das gemeinsame Programm des ersten Kongresstages – ein vielfältiger Auftakt für alle Teilnehmenden. An diesem Tag gibt es keine Workshops zur Auswahl. Für den Donnerstag braucht es keine zusätzliche Registrierung.

Wenn du ausschliesslich am Donnerstag beim Kongress dabei bist, wähle bitte bei beiden Workshops die Option «Keine Teilnahme».

Zum Kongressprogramm: > Hier lang.

Workshops im Überblick

14. November
15. November
14:15
Workshop 1: Gemeinsam stark - Erfahrungen einer Regelschule

Wie meistern wir Hürden im Alltag einer Regelschule?

Inhaltlich beschäftigen wir uns mit Praxisbeispielen und Erfahrungen in der Entwicklung und Verankerung (zum Beispiel mit unserem eigens entwickelten Bild) der Neuen Autorität und tauschen uns aus über Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Verankerung im Schulalltag aus.

Leitung: Lina Bösch, Jamie Lee Siegrist

Location: Villa Tobler - Livingroom

14:15
Workshop 2: Haltung trifft Struktur

Wie lässt sich die Neue Autorität institutionell verankern und stärken?
Wir gehen dieser Frage nach – mit einem Blick auf die Soziokratie – und entdecken Widerstand als wertvolle Ressource, um gemeinsam nachhaltige und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Leitung: Judith Memisi, Leander Grand

Location: Kunsthaus - Altelier 2

14:15
Workshop 3: Die Kraft der inneren Haltung

Dieser Workshop zeigt, wie eine klare innere Haltung pädagogisches Handeln stärkt und Orientierung gibt. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihrer eigenen Haltung auseinander und entdecken die Prinzipien der Neuen Autorität als Haltungskonzept. Gemeinsam entwickeln wir Impulse für eine frische, klare und beziehungsstarke Pädagogik.

Leitung: Seraina Grob, Reto Häfliger

Location: Karl der Grosse - Erkerzimmer

14:15
Workshop 4: Keine Macht den Strafen: Durch Beziehung & Präsenz wirksam werden

Im Schulalltag entstehen immer wieder Situationen, in denen Lehrpersonen und teilweise auch Eltern die Auffassung vertreten, Kinder müssten „bestraft“ werden, um erzieherische Wirkung zu erzielen. Der Workshop zeigt auf, weshalb Ausschluss und Strafen häufig kontraproduktiv sind, und stellt praxisnahe Alternativen vor.

Die Teilnehmenden entwickeln ein erstes Verständnis für die Wirkmechanismen von Strafe und Ausschluss und erhalten anhand von Beispielen sowie Umsetzungsideen aus der Schulpraxis konkrete Anregungen für den eigenen Alltag.

Leitung: Brit Kresnicka

Location: Kunsthaus - Festsaal

14:15
Workshop 5: Phänomen Mensch-Lebenskompetenz als Schlüssel zur gesunden Authentizität

In diesem Workshop, basierend auf dem Konzept von Beate Fallaschinski, der Gründerin der Bildungsbrücke, tauchen wir tief in die Phänomene des Menschen ein. Dabei steht eine zentrale Erkenntnis im Fokus: "Uns hat niemand beigebracht, Mensch zu sein, um in die Selbstwirksamkeit zu kommen."

Wir erkunden, wie Lebenskompetenz und Resilienz-Fähigkeit zu Schlüsseln eines authentischen Lebens werden und wie die Prinzipien der Neuen Autorität im Alltag und Klassenzimmer integriert werden können.

Mit den vier Bildungsebenen für mehr Menschlichkeit schaffen wir ein pädagogisches Nachhaltigkeitskonzept für Eltern, Therapeuten und Pädagogen. Wir lernen, menschliche Bedürfnisse zu erkennen und die eigene Selbstfürsorge zu stärken – für ein gemeinsames, bewussteres und gesünderes Miteinander.

Leitung: Beate Fallaschinski

Location: Villa Tobler – Salon Rose

14:15
Workshop 6: Allen eine Stimme geben – alle Stimmen hören

Der Workshop vermittelt die Möglichkeit, den Prozess eines Case Managements anhand eines Phasenmodells konsequent systemisch und unter Einbezug der sieben Prinzipien der Soziokratie 3.0 zu gestalten.
Diese sieben Prinzipien sind: Effektivität, Empirismus, Gleichstellung, Konsent, kontinuierliche Verbesserung, Transparenz und Verantwortlichkeit.

Das Vorgehen eignet sich zur Gestaltung von Prozessen in der Arbeit mit Klassen, Gruppen sowie im (therapeutischen) Einzelsetting und gewährleistet den verbindlichen Einbezug aller im System Beteiligten. Anhand von Praxisfällen wird das Konzept erlebbar – eigene Fälle aus der Praxis sind herzlich willkommen.

Leitung: Andrea Muchenberger, Thomas Duttwiler

Location: Karl der Grosse – Barockzimmer

14:15
Workshop 7: Outdoor: WIR.ZUSAMMEN.JETZT. – Elternabende neu gestalten

Wie können Elternabende zu einem Ort werden, an dem echte Begegnung, Austausch und Verbindung möglich sind? In diesem Outdoor-Workshop entdecken wir gemeinsam, wie Bewegung, Natur und gemeinsames Tun neue Impulse für Elternabende schaffen können.

Draussen, abseits der gewohnten Umgebung, probieren wir kreative und lebendige Ansätze aus, die das „WIR“ stärken und Raum für Gemeinschaft und Vernetzung öffnen. Ziel ist es, Elternabende so zu gestalten, dass sie nicht nur informieren, sondern bereichernde und stärkende Erlebnisse für alle sind. Freue dich auf:

  • Praktische Methoden, die den Austausch und die Beziehung fördern.

  • Neue Perspektiven für die Gestaltung von Elternabenden.

  • Die Natur als inspirierenden Ort für Begegnung und Gemeinschaft.

Leitung: Samuel Geissdörfer, Oliver Engeler

Hinweis: Komm bitte wetterfest und bequem gekleidet und sei dabei, wenn wir Elternabende neu denken – lebendig, stärkend und voller frischer Ideen!

Location: Outdoor Treffpunkt: Foyer, Kunsthaus

14:15
Workshop 8: Beziehungshunde & Neue Autorität; wie man Schulhunde auch noch einsetzen kann

Wir kennen den klassischen Einsatz von Schulhunden. Doch wie kann ein Beziehungshund im Zusammenhang mit Neuer Autorität wirken?

Schüler*innen lernen mit seiner Hilfe zu mentalisieren: Sie beobachten, fühlen sich ein und entwickeln dadurch eine wichtige Grundlage für Beziehungsgestaltung und Gewaltprävention. Wie lassen sich Hunde anders im Unterricht einsetzen? Wie können pädagogisch Tätige verschiedene Möglichkeiten erarbeiten? Über das Beobachten der Interaktion der Kinder mit dem Hund entstehen Situationen, die wir spontan aufgreifen können.

Wahrscheinlich werden Hunde im Workshop dabei sein. Gemeinsam bearbeiten wir konkrete Aufträge und lernen so verschiedene Einsatzmöglichkeiten kennen.

Dozentin: Regina Renggli

Location: Kunsthaus - Gruppenraum

14:15
Workshop 9: Stark & Positiv im Umgang mit Kleinkindern – Wir sind handlungsfähig – Auf uns ist Verlass!

Ein gelingendes Miteinander in der frühen Bildung lebt von Beziehung, Vertrauen und einer Haltung, die Stärke, Wärme und Verlässlichkeit verbindet. Dieser Workshop verbindet die fünf Säulen der Positiven Psychologie mit den Prinzipien der Neuen Autorität zu einem praxisnahen Ansatz, der Fachkräfte stärkt und Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt.

Zwei zentrale Elemente stehen im Fokus: Positivität und gewaltloser Widerstand, der ausschliesslich problematisches Verhalten adressiert, nie das Kind selbst. So werden Beziehungen gefestigt, Stärken gefördert und Konflikte konstruktiv gelöst. Die Teilnehmenden lernen praxisnah Werkzeuge kennen, um Resonanz herzustellen, Konflikte zu deeskalieren und Resilienz sowie Sinnorientierung bei Kindern und sich selbst zu stärken.

Leitung: Natascha Hodanek Zimmermann

Location: Kunsthaus - Atelier 1

14:15
Workshop 10: Wie sich die Transformative Autorität zu Macht, Zwang und Gewalt verortet - und was das für Führung bedeuten könnte

Um das volle Potenzial dieser speziellen Autoritätshaltung für Führungskontexte begreifen zu können, ist es sehr hilfreich, sich mit den Unterschieden zwischen den Phänomenen Macht, Gewalt, Zwang und Autorität bewusst zu beschäftigen.

Im Workshop erkunden wir diese Phänomene mit Hilfe einer Erkundungsaufstellung (nach Müller-Christ) und entwickeln erste Thesen. Weniger mit dem Ziel, Antworten oder gar Lösungen zu erarbeiten - sondern, um eher Irritationen und Fragen entstehen zu lassen, die den Raum für neue Perspektiven öffnen können.

Leitung: Frank H. Baumann-Habersack

Location: Cabaret Voltaire – Historischer Saal

14:15
Workshop 11: Hallo Widerstand!

Warum gibt es Widerstand? Fehlt es an Motivation, Skills, Reife oder Erfahrungen des Gelingens?

Dieser Workshop stellt die soziotherapeutische Mentoring-Haltung als Grundlage für förderliche Begegnungen mit Menschen in emotionalen Krisen vor. Wir klären, was diese Haltung ausmacht und wie sie pädagogisches Handeln stärkt.

Wir befassen uns mit Funktionalitäten von Trauma und psychischer Erkrankung und dem Aufbau einer Verankerungshaltung zwischen Schutz und inspirierender Herausforderung. Ziel ist es, Orientierung zu gewinnen und konkrete, alltagstaugliche Schritte für den eigenen Kontext abzuleiten.

Leitung: Herwig Thelen

Location: Karl der Grosse – Saal

14:15
Workshop 12: Präsenz stärken – von reaktiven zu reflektierten und lösungsorientierten Handlungsweisen

In diesem Workshop nehmen wir uns Zeit, unsere emotionale Kompetenz und Präsenz als zentrale Grundlage professionellen Handelns neu zu entdecken. Durch Reflexion, fachlichen Input und atembasierte Achtsamkeit stärken wir unsere Selbstwahrnehmung und innere Ruhe – besonders dann, wenn es im Alltag herausfordernd wird. Wir erforschen, wie bewusste Präsenz uns ermöglicht, in schwierigen Momenten klar, ruhig und lösungsorientiert zu handeln – zum Wohl der Kinder, Jugendlichen und uns selbst. Dabei verbinden sich Haltung und Handlungsfähigkeit zu einer lebendigen Praxis, die Beziehung, Vertrauen und Selbstwirksamkeit stärkt.

Der Workshop enthält praktische Achtsamkeitsübungen, Impulse zur Selbstreflexion und den Austausch zu Alltagssituationen, um eine achtsame, präsente und lösungsorientierte Haltung im Berufsalltag zu fördern.

Leitung: Vanessa Eble

Location: Alterszentrum Hottingen – Kleiner Saal

14:15
Workshop 13: Unterwegs mit dem grünen Koffer - Deeskalation in Hochstresssituationen

Der grüne Koffer – eine Metapher für gelingende Selbstregulierung – stützt sich auf das Wissen der Traumapädagogik, der Bindungstheorie und der NeuroDeeskalation. Er enthält Modelle und Werkzeuge für den pädagogischen Alltag.

In diesem Workshop begeben wir uns mit dem grünen Koffer auf eine Entdeckungsreise und erfahren, wie wir neurobiologisches Wissen in hochstressigen Situationen anwenden können, probieren deeskalative Strategien aus und erweitern so unsere Handlungsmöglichkeiten in anspruchsvollen Momenten.

Leitung: Hanna Kobel-Würmli, Sarah Wood

Location: Alterszentrum Hottingen – Schulthess-Saal

14:15
Workshop 14: Frieden beginnt in mir und mit mir

Im Friedensland ist alles leicht – bis das Konfliktland ruft. Wie bleibe ich dann gelassen, präsent und bei mir? Wir erforschen, wie bewusste Selbstführung hilft, auch im Sturm Beziehung zu halten – zu mir selbst und zum Gegenüber.

Leitung: Franziska Stebler

Location: Kunsthaus - Moseratelier

14:15
Workshop 15: Techniken für die Arbeit mit Eltern und Familien: Das 5-Schritte Modell und die Mentalisierungsspirale

Diese beiden sehr pragmatischen Techniken lassen sich bei jeder Form von Psychotherapie und Beratung anwenden, egal ob man mit Einzelpersonen, Paaren, Familien oder Gruppen arbeitet. Hier geht es darum, im ‘Hier und Jetzt’ aktuell bestimmte Problematiken anzusprechen und konkret zu neuen Reflexionen, Interaktionen und Handlungsweisen anzuleiten. Das 5-Schritte Modell ist sehr aktionszentriert, während die Mentalisierungsspirale mehr zum Reflektieren anregt. Wann und wie man diese Techniken anwenden kann, wird im Workshop mit vielen, teilweise amüsanten, Video-Beispielen und kleinen Übungen illustriert. Ein sehr praxisorientierter Workshop!

Leitung: Eia Asen

Location: Kunsthaus Vortragssaal - Altbau

14:15
Workshop 16: Familienschule Limmattal - ein Einblick & Spielideen für (Multifamilien-)Gruppen

Dieser Workshop bietet einen Einblick in das Pilotprojekt Familienschule Limmattal und zeigt, wie spielerische Aktivitäten die Zusammenarbeit und den Austausch in (Multifamilien-)Gruppen fördern können. Ein bunter Strauss an Spielideen lädt dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden und kreative Wege für Begegnung, Lernen und Beziehungsgestaltung zu entdecken.

Leitung: Eva Schilling, Elisa Ruoff

Location: Familienschule Limmattal, Josefstrasse 169

Wenn du diesen Workshop wählst, bitte plane eine Anreise von 20 min ein.

14:15
Workshop 17: Outdoor: Spielerisch das WIR erkunden

Aktiv im Spiel erforschen wir unseren Beitrag und die Dynamik in Gruppen. Der Workshop möchte inspirieren und Mut machen, mit Gruppen und Klassen draussen zu arbeiten – spielerisch, mit Leichtigkeit und im gemeinsamen Reflektieren. Anhand von Beispielen und Umsetzungsideen aus der Schulpraxis sammeln wir wertvolle Erfahrungen.

Ausrüstung: Je nach Witterung bitte warme Kleidung und eine Regenjacke mitbringen. (Der Workshop findet draussen statt.)

Leitung: Martine Studer-Ziegler

Location: Outdoor Treffpunkt: Foyer, Kunsthaus

14:15
Workshop 18: How can we be different? Diversity – Betrachtungen für das Klassenzimmer

Unsere Welt mit ihrer komplexen Diversität zu betrachten und uns in ihr zu bewegen ist manchmal herausfordernd. Dem Anspruch, uns in verschiedenen sozialen Gefügen achtsam, gerecht und fair zu verhalten, ist es nicht immer leicht gerecht zu werden. Schule, als ein verdichteter Ort der Begegnung und des gemeinsamen Lernens bietet das Potential, Diversität bereichernd zu erleben.

In diesem Workshop laden wir dazu ein, die eigene gesellschaftliche Position zu reflektieren, um die Beziehungsformen zu Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nochmals neu zu stärken.

Inhalt:

  • Kurze Inputs zu Diverity und machtkritischen Ansätzen

  • Selbstreflektierende Übung

  • Verknüpfung mit Aspekten der Neuen Autorität

Ziel: Reflexion, Wissenstransfer, Aususch

Dozentinnen: Bettina Aremu, Sarah Owens

Location: Helferei - Breitlingersaal

14:15
Workshop 19: (Meine) Neue Autorität auf Erkundungsreise im Kunsthaus (Eintritt inbegriffen)

Wir laden zu einem selbstgeführten Rundgang durch die Ausstellungen des Kunsthauses ein – eine ruhige und inspirierende Möglichkeit, sich mit eigenen Haltungsfragen und Umsetzungsideen auseinanderzusetzen und im anschliessenden Austausch neue Verbindungen zu den Tagungsinhalten zu knüpfen.

Leitung: Susan Krausse, Jörg Kalt

Location: Kunsthaus Treffpunkt: Foyer, Kunsthaus

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